Jørgen Gunnerud präsentierte sein Buch „Hatz“, einen Kriminalroman, den der Autor als eine Geschichte über den norwegischen Mord charakterisiert. Bei der Lesung las Gunnerud aus seinem Buch auf Norwegisch, die deutsche Präsentation übernahm der Übersetzer des Buches.
Jørgen Gunnerund der Verfasser des Buches HATZ mit Übersetze. Foto Ingeborg Rebecca Mjelde Helleberg/ MFA
Matias Faldbakken hat mit seinem Buch „Unfun“ auf der Buchmesse in Leipzig ein großes Publikum angezogen. Der Blumenbar Verlag präsentierte den Übersetzer Max Stadler, der eine Lesung in Deutsch hielt, bei der über 250 Menschen anwesend waren. Faldbakken gilt als einer der wichtigsten literarischen Stimmen seiner Generation in Norwegen. Dass er auch in Deutschland ein großes Publikum erreicht, stellte man spätestens bei der Lesung in Leipzig fest.
Matias Faldbakken mit dem Buch Unfun, mit Leserin auf der Leipziger Buchmesse. Foto: Ingeborg Rebecca Mjelde Helleberg
Hitzewelle im Kleisthaus
„Hitzewelle“ ist der dritte und letzte Band einer furiosen Familiensaga aus Norwegen. Im Mittelpunkt der Trilogie steht die Familie Neshov. Anne B. Ragde zählt zu den erfolgreichsten Autoren Norwegens, ihre Romane haben sich über eine Million Mal verkauft. In einem Land mit 4,8 Millionen Einwohnern ist das ein unglaublicher Erfolg. Anne B. Ragde war zur Leipziger Buchmesse erkrankt, und auch als die Lesung im Kleisthaus näher rückte, war sie noch nicht wieder gesund. Die Schauspielerin Ruth Geiersberger hat aber ein großes Engagement und Interesse in die Lesung eingebracht und das Publikum von Ragdes Geschichte verzaubert. Ragdes Abwesenheit hat die Lesung dank Geiersberger nur ein wenig getrübt. Ruth Geiersberger hielt das Publikum für eineinhalb Stunden gefangen, mit norwegischer Unterstützung an ihrer Seite, den Botschaftsrat für Kultur an der norwegischen Botschaft Frode Solberg. Trotz der Erkrankung Ragdes war die Veranstaltung erfolgreich.
Schauspielerin Ruth Geiersberger bei der Lesung von Hitzewelle im Kleisthaus. Foto Frank Warmbrodt
Von Ingeborg Rebecca Mjelde Helleberg (IRMH) und Frank Warmbrodt (FWA)