Norwegen diskutiert Öl mit Ghana

-Ghana hat bessere Voraussetzungen als die meisten afrikanischen Länder, seine Einnahmen aus der Erdölförderung dem Land und dem Volk zugute kommen zu lassen - im gleichen Maße wie das norwegische Ölgeld dem norwegischen Volk gehört, sagt der Minister für Umwelt und Entwicklung Erik Solheim.

Norwegen setzt die Zusammenarbeit über die Verwaltung von Erdölressourcen mit Ghana fort. In seinen Gesprächen mit  dem Vizepräsidenten lobte Solheim Ghana für die demokratische Reife, die das Land bei seiner letzten Präsidentenwahl zeigte.  Die Opposition gewann die Wahl mit 0,2 Prozent (40. 000 Stimmen). Solheim unterstrich, dass der Geschichte Afrikas ein Beispiel einer friedlichen Machtübernahme mit diesem Ausgangspunkt fehlt.

Ghanesiches Kind. Foto:Toomas JärvetDie Einnahmen durch der Erdölförderung soll in Zukunft der Bevölkerung von Ghana zu gute kommen.Foto:Toomas Järvet

Der Vizepräsident bestätigte den Wunsch der ehemaligen Regierung, die Zusammenarbeit innerhalb des Programms Erdöl und Entwicklung fortzusetzen. Die Partnerschaft wurde auf Bitten des ehemaligen UNO-Generalsekretärs Kofi Annan eingeleitet. Er bat Norwegen, Ghana, das in den letzten Jahren große Erdölvorkommen gefunden hatte, mit der Verwaltung zur Seite zu stehen.


Ziel des Besuchs des Ministers für Umwelt und Entwicklung war es, die Zusammenarbeit mit der neuen Regierung zu verankern. Angesichts der erweiterten Zusammenarbeit hat Solheim auch den norwegischen Wunsch einer größeren diplomatischen Repräsentanz in Ghna zum Ausdruck gebracht.
Solheim hatte neben dem Treffen mit dem Vizepräsidenten auch Gespräche mit dem Minister für Energie sowie mit dem Minister für Umwelt.

Quelle: Norwegens Auswertiges Amt/FWA


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