Städte und Klimaänderungen

Die internationale Konferenz „Städte und Klimaänderungen“ und die Lancierung des UNO Siedlungsprogramms (UN-HABITAT) „Netzwerk für Städte und Klima“ wird in Oslo am 17. März abgehalten. Die Konferenz wird von der Exekutivdirektorin des UN-HABITAT Anna K. Tibaijuka eröffnet.

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Es ist kein Zufall, dass Klimaänderungen in einer Welt mit einer immer größeren und schnelleren Urbanisierung eines der wichtigsten Probleme der Entwicklung sind. Urbane Areale machen nur 3 Prozent des gesamten Weltareals aus, stehen aber für 80 Prozent der Klimagasausstöße und 75 Prozent des globalen Energiekonsums. Neben den Problemen bieten die urbanen Gebiete viele Möglichkeiten, einer zukünftigen Belastung der empfindlichen Ökosysteme entgegenzuwirken.

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Das Netzwerk für Städte und Klima (Cities and Climate Change Initative) wurde 2008 u.a. mit Unterstützung von Norwegen und Schweden gegründet. Fokus der Initiative ist, das Entgegenwirken und Anpassen an Klimaherausforderungen durch nachhaltige Annäherungen für Städte und Dörfer, die man als urban bezeichnet, durch Dezentralisierung, Stärkung von lokalen Behörden samt Umweltplanung und Verwaltung.
Die Konferenz wird lokale Behörden, die zivile Gesellschaft und Wirtschaftsinteressen von Nord und Süd zusammenbringen, um das Verstehen von Klimaänderungen zu diskutieren und ein gemeinsames Verständnis der Konsequenzen zu erlangen. Man wird auch effektive Kooperationsmethoden und Netzwerkbildung zur Übertragung von Informationen, Technologien und finanziellen Ressourcen diskutieren. Repräsentanten der vier Pilotstädte, Sorsogon (Philippinen), Esmaraldas (Ecuador), Kampala (Uganda) und Maputo (Mosambik), werden mit anderen Vertretern bi- und multilateraler Organisationen an der Konferenz teilnehmen.


Während des Aufenthaltes der Repräsentanten der Pilotstädte in Norwegen werden sie die „Zukunftsstädte“ Oslo, Drammen und Arendal besuchen, und Treffen mit der Husbank, Statens Kraftverk (Kraftwerke des Staates), NHO (Hauptverband der Norwegischen Wirtschaft und Industrie), Naturvernforbundet (Naturschutzverband) und Kommunenes Sentralforbund (Interessenorganisation der Kommunen) haben. Es ist auch geplant, dass die Repräsentanten ein Treffen mit dem Minister für Umwelt und Entwicklung Erik Solheim haben.

 

 


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