Außenminister Støre und Entwicklungsminister Solheim gratulieren den Gewinnern des Raftopreises 2007

Der Raftopreis wurde am 20.9. der indischen Organisation ”The National Campaign on Dalit Human Rights (NCDHR)” verliehen. In seiner Begründung zur Verleihung des Preises an die NCDHR legt der Vorstand der Raftostiftung Gewicht auf den Kampf der Organisation für die Rechte der Dalits (die ”Kastenlosen”) und den Einsatz zur Verdeutlichung der Diskriminierung und Unterdrückung auf dem Hintergrund der Kastenzugehörigkeit.

- Wir gratulieren The National Campaign for Dalit Human Rights zu dem prestigeträchtigen Raftopreis für 2007, die dazu beigetragen hat, die Sache der Dalits auf die Tagesordnung zu setzen, sagen Außenminister Jonas Gahr Støre und Entwicklungsminister Erik Solheim.

- Der Preis ist eine wichtige Ermutigung für alle diejenigen, die für eine bessere Situation der Dalits sowohl in Indien als auch in anderen Ländern der Region arbeiten. Wir hoffen, dass der Preis zur Gerechtigkeit für diese große Bevölkerungsgruppe beitragen kann und möchten die indischen Behörden für die erhöhten Quoten für unterpriviligierte Gruppen im Ausbildungssystem loben. Dass Indien eine Demokratie ist, ist für die Möglichkeit der Dalits zum Kampf für ihre Rechte wichtig, und die Tätigkeit der Organisation kann dazu beitragen, diese Demokratie zu stärken und zu vertiefen, sagen Støre und Solheim.

- Die Mehrzahl der Dalits gehört zu Indiens Ärmsten, und Indien steht großen Herausforderungen gegenüber, um abzusichern, dass die atemberaubende ökonomische Entwicklung allen Gruppen zugute kommt.
Norwegen nimmt an einem großen Programm zur Reduzierung der Kinder- und Müttersterblichkeit in fünf Teilstaaten Indiens teil. Die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern weiten sich ständig aus, sowohl politisch wie auch ökonomisch, mit einem starken Fokus auf die Wirtschaftszusammenarbeit und unsere gemeinsamen Klimaherausforderungen. Der Raftopreis kann zu einer weiteren Stärkung des Verhältnisses zwischen unseren beiden Ländern beitragen, sagen der Entwicklungsminister und der Außenminister.


Quelle: Das Königliche norwegische Außenministerium   |   Anteil in Ihrem Netzwerk   |   print