Am 25. April wird Geir Lundestad, Direktor des Norwegischen Nobel-Institutes und Sekretär des Norwegischen Nobel-Komitees, im Felleshus der Nordischen Botschaften eine Vorlesung halten über den Friedensnobelpreis.
Die Vorlesung findet als eine Heinrich-Steffens-Volesung statt, und wird in englischer Sprache gehalten. Thema des Vortages wird die Geschichte und gegenwärtige Bedeutung des Friedenspreises sein.
Lundestad ist nicht nur direktor des Norwegischen Nobel-Institutes und Sekretär des Norwegischen Nobel-Komitees, sondern auch Professor für Geschichte an der Universität Oslo und einer der leitenden norwegischen Historiker. Er hat viele Bücher über internationale Politik, und insbesondere über Die Vereinigten Staaten und das Verhältnis zu Europa geschrieben. Bekannt wurde insbesondere seine Wendung "Empire by Invitation" über USAs Position in der internationalen Staatengemeinschaft nach dem zweiten Weltkrieg.
Der Vortrag findet im Felleshus der Nordischen Botschaften, Rauchstrasse 1, Auditorium, 10878 Berlin, um 18 Uhr 15 statt.