- Vorbehaltlich dessen, dass dieses Abkommen am Freitag formell angenommen wird, ist dies ein historisches Ereignis, dass wir jetzt Einigkeit über ein internationales Verbot von Streubomben erreicht haben. Dies ist ein Sieg für die Menschenrechte. Wir haben ein starkes und umfassendes Abkommen erreicht. Das Verbot wird Streubomben mit inakzeptablen humanitären Konsequenzen gelten, was in der Praxis bedeuten wird, dass jegliche Streumunition, die bis zum heutigen Tag im Krieg benutzt wurde, jetzt verboten wird. Dies bedeutet unter anderem, dass Norwegen jetzt die Streubomben, die wir gelagert haben, vernichten müssen, sagt Støre.
- Norwegen und Irland waren wichtige Wegbereiter in diesem Prozess. Ich hatte heute ein Treffen mit meinem irischen Kollegen in Dublin. Es war ein konstruktives Treffen, bei dem wir unter anderem den weiteren Weg gen Oslo diskutiert haben, wo am 3. Dezember diesen Jahres das Abkommen unterzeichnet wird. Jetzt wird es wichtig, so viele Staaten wie möglich dafür zu gewinnen, sich dem Abkommen anzuschließen, und dafür müssen jetzt sowohl Behörden wie auch die zivile Gemeinschaft bis Dezember arbeiten, sagt der Außenminister.
- Ich habe heute auch die Koalition der humanitären Organisationen, CMC, UN und der internationalen Rote Kreuz Bewegung getroffen. Sie haben einen großartigen Einsatz bei diesem Prozess geleistet, gemeinsam mit dem Außenministerium und dem Verteidigungsministerium. Das breite Bündnis zwischen den Regierungen und der zivilen Gemeinschaft hat erneut seine Stärke bewiesen, so wie wir es bei der Arbeit mit der Minenkonvention im Jahr 1997 beobachtet haben. Heute möchte ich Ihnen für den Einsatz, Ihr einzigartiges Wissen und die Kompetenz auf dem Gebiet danken. Ihnen steht ein großer Teil der Ehre für das glänzende Ergebnis zu. Und so möchte ich der norwegischen Delegation danken, die vom Tag eins an, einen unermüdlichen Einsatz geleistet hat. Ich bin sehr stolz auf Sie!, sagt Außenminister Jonas Gahr Støre