UN-Generalsekretär Ban ki-Moon und Außenminister Jonas Gahr Støre bei der Afghanistan-Konferenz. 
Foto: UD/Marte Kopstad.UN-Generalsekretär Ban ki-Moon und Außenminister Jonas Gahr Støre bei der Afghanistan-Konferenz. Foto: UD/Marte Kopstad

Norwegens Außenminister Støre bei der Afghanistan-Konferenz in Bonn

Letzte Aktualisierung: 08.12.2011 // Am 5. Dezember nahm Norwegens Außenminister Jonas Gahr Støre an der internationalen Afghanistan-Konferenz in Bonn teil. Norwegen hat zum Ziel, ein langfristiger Partner Afghanistans zu sein, auch nachdem das militärische Engagement 2014 beendet sein wird.

Bei der Konferenz forderte Støre Afghanistan dazu auf, die Rechte der Frauen zu stärken und es den Frauen zu ermöglichen, in allen Bereichen der Gesellschaft teilnehmen zu dürfen. Der norwegische Außenminister wies besonders auf die Wichtigkeit der Frauenanteilnahme in Friedensprozessen hin. Auch der UN-Generalsekretär und die amerikanische Außenministerin Clinton sprachen den Bedarf an, die Rechte der Afghaninnen zu stärken. 

Die Konferenz mündete in einem politischen Dokument mit zwei Hauptzielen: Langfristigkeit und Gegenseitigkeit. Die internationale Gesellschaft bestätigte damit, dass sie Afghanistan auch nach 2014 unterstützen wird. Afghanistan und die internationale Gesellschaft haben eine gemeinsame Verantwortung, um die in Kabul eingegangenen Verpflichtungen zu erfüllen. Norwegen hatte, und hat immer noch, einen guten Dialog mit Deutschland im laufenden Prozess.

Das politische Dokument darf als ein Symbol für eine langfristige und gegenseitige politische Verpflichtung zwischen Afghanistan und der internationalen Gesellschaft betrachtet werden.


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