Bei der Konferenz forderte Støre Afghanistan dazu auf, die Rechte der Frauen zu stärken und es den Frauen zu ermöglichen, in allen Bereichen der Gesellschaft teilnehmen zu dürfen. Der norwegische Außenminister wies besonders auf die Wichtigkeit der Frauenanteilnahme in Friedensprozessen hin. Auch der UN-Generalsekretär und die amerikanische Außenministerin Clinton sprachen den Bedarf an, die Rechte der Afghaninnen zu stärken.
Die Konferenz mündete in einem politischen Dokument mit zwei Hauptzielen: Langfristigkeit und Gegenseitigkeit. Die internationale Gesellschaft bestätigte damit, dass sie Afghanistan auch nach 2014 unterstützen wird. Afghanistan und die internationale Gesellschaft haben eine gemeinsame Verantwortung, um die in Kabul eingegangenen Verpflichtungen zu erfüllen. Norwegen hatte, und hat immer noch, einen guten Dialog mit Deutschland im laufenden Prozess.
Das politische Dokument darf als ein Symbol für eine langfristige und gegenseitige politische Verpflichtung zwischen Afghanistan und der internationalen Gesellschaft betrachtet werden.