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Norwegen trägt zur Absicherung europäischer Wirtschaft bei

Letzte Aktualisierung: 22.12.2011 // „Norwegen hat heute dem IWF 7 Milliarden Euro angeboten. Es ist eine bilaterale Anleihe, die zur Stabilisierung der europäischen und internationalen Wirtschaft mitwirken soll und damit auch die norwegische Wirtschaft und die norwegischen Arbeitsplätze absichert“, sagt Ministerpräsident Jens Stoltenberg.

Die Anleihe wird teilweise sicherstellen, dass der IWF ausreichende Ausleihkapazitäten hat, um Mitgliedsländern mit Notfinanzierungen zu helfen. Das ist auch für die Länder in Europa von Bedeutung.

„Viele der Handelspartner Norwegens sind in einer schwierigen Lage. Wir haben ein starkes Interesse an der internationalen Wirtschaft und finanzieller Stabilität“, sagt Stoltenberg.

Das Angebot Norwegens gilt unter der Bedingung, dass es zu einer breiteren internationalen Aktion kommt.

Die Länder in der Eurozone haben am Montag versprochen, Anleihen in einem Wert von € 150 Milliarden für den IWF zur Verfügung zu stellen.
Mehrere EU-Länder außerhalb der Eurozone haben bereits ebenfalls ihre Bereitschaft bekundet, neue Anleihen anzubieten. Länder außerhalb Europas überdenken zusätzliche Beiträge.

Nach der Bewilligung durch das norwegische Parlament werden die norwegischen Anleihen der allgemeinen Kreditvergabeabteilung des IWF zur Verfügung gestellt. Das Geld wird deshalb für alle Mitgliedsstaaten des IWF verfügbar sein und ist nicht an eine besondere Region oder Gruppe gebunden.


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