Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hatte zuvor einstimmig die Gründung einer UN-Mission im Süd-Sudan namens UNMISS beschlossen. Johnson wird von nun an die oberste Leitung der UN in dem Land innehaben, dass am 9 Juli 2011 seine Unabhängig erklärt hat.
Besonders in ihrem Amt als norwegische Entwicklungsministerin hatte Hilde Frafjord Johnson dazu beigetragen, die Armutsbegrenzung in Entwicklungsländern auf die internationale Tagesordnung zu setzen. Johnson war als Ministerin in Norwegen außerdem an den Verhandlungen beteiligt, die im Jahr 2005 zum Abkommen zwischen dem Nord- und dem Süd-Sudan führten, das den Weg für die Unabhängigkeit des Südens frei machte.
"Die Leiterin der Friedensmission und die UN als Organisation werden eine zentrale Rolle in der Sicherung von Stabilität und Frieden im Süd-Sudan einnehmen. Ebendso wichtig ist es, eine nachhaltige Entwicklung in dieser Region einzuleiten sowie lokale Institutionen beim Aufbau des neuen Staates zu unterstützen", so der norwegische Außenminister Jonas Gahr Støhre, der Johnson zu ihrer Ernennung gratulierte.
"Bei der wichtigen Aufgabe, die sie nun angehen wird, kann sie auf die Unterstützung der norwegischen Regierung bauen. Der Sudan ist im Rahmen der UN-Zusammenarbeit und auch bilateral gesehen politisch eines der Hauptsatzungsländer Norwegens, und wir werden weiterhin versuchen, unseren Teil dazu beizutragen, dass die neue Staatengründung erfolgreich verläuft, so der norwegische Außenminister.
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