Die Geschichte der Norwegischen Seemannskirche in Hamburg fing 1907 an, als ein norwegischer Seemannspastor mit der Arbeit unter norwegischen Seeleuten begann. Die Tätigkeit wurde allmählich größer und 1936 bekam die Gemeinde ihre Kirche in Johannisbollwerk. Diese Kirche wurde aber durch die Luftangriffe am Karfreitag 1945 zerstört. In den folgenden Jahren hatte die Gemeinde verschiedene Aufenthaltsorte, bis die neue Seemannskirche 1959 errichtet wurde. Sie ist von dem norwegischen Architekten Harald Hille gezeichnet und mit einem beeindruckenden Glasgemälde als Altarwand ausgestattet.
Die Glocke im Turm läutet jeden Sonntag und lädt zum Gottesdienst um 11 Uhr ein. Die Seemannskirche betreut heute die Kolonie von etwa 750 einheimischen Norwegern in Hamburg. Die Angestellten der Kirche besuchen auch die im Hafen liegenden norwegischen oder NIS-registrierten Schiffe mit norwegischer Besatzung, etwa 550 jährlich.
Die Seemannskirche dient auch als ein sozialer und kultureller Treffpunkt, und sie wird jeden Tag durch das ganze Jahr von Einheimischen und Touristen besucht. Hier kann man norwegische Zeitungen lesen und TV gucken, Kaffee und die berühmten Waffeln der Seemannskirche genießen und sich mit anderen Gästen und Angestellten unterhalten.
Adresse und weitere Infos zu den Seemannskirchen in Berlin und Hamburg finden Sie hier:
Die Seemannskirche in Hamburg
Die Seemannskirche in Berlin