Die norwegische Inselgruppe Svalbard (Spitzbergen) bietet nicht nur phantastische Möglichkeiten für polare Ausflüge in die unberührte, dramatische und eisbedeckte Natur, sondern besitzt auch eine hervorragende Lage als Standort für die wissenschaftliche Forschung auf zahlreichen Gebieten, die Antwort auf die dringendsten Fragen von morgen geben.
Auf Svalbard sind nicht nur die Forschung, sondern auch die Forscher international. Mehr als 20 Nationen sind vertreten. Ihre Aktivitäten umfassen Meeresströmungen, Schnee- und Eisverhältnisse, Fauna und Flora, Luft- und Atmosphäreforschung und die Klimaforschung. Die Letztere ist entscheidend für unser Verständnis für den Klimawandel und dessen globale Auswirkungen. Forschungsergebnisse machen die wichtigste Grundlage politischer Entscheidungen aus, die notwendig sind, um eine negative Entwicklung des Klimawandels zu verhindern.
Die norwegische Ministerin für Forschung und Höhere Ausbildung, Frau Tora Aasland. Foto: Statsministerens kontor
Dieser Hintergrund gab der norwegischen Botschaft die Anregung zum Forschungsseminar „Spitzbergen als Plattform für internationale Forschung“. Ursprünglich war geplant, dass die beiden Ministerinnen an dem Seminar „Spitzbergen als Plattform für internationale Forschung“ teilnehmen. Als Redner waren Vertreter des Alfred-Wegener-Instituts, des Norsk polarinstitutt, vom Norges forskningsråd und vom UNIS (University Centre on Svalbard) gewonnen worden. Doch aufgrund der schwierigen Anreise wegen des Flugverbots für viele Teilnehmer wird das Seminar auf unbestimmte Zeit verschoben. Es ist jedoch beabsichtigt, das Seminar noch im Laufe des Jahres 2010 durchzuführen, worüber wir gegebenenfalls gesondert informieren werden.