Willy-Brandt-Preis 2008 an Grete Lächert und Hannelore Besser

Am 7. Oktober wurde der Willy-Brandt-Preis 2008 an Grete Lächert und Hannelore Besser verliehen. Beide haben hervorragende Arbeit für die deutsch-norwegischen Beziehungen im Schulwesen geleistet.

Der Willy-Brandt-Preis wird seit dem Jahr 2000 von der Norwegisch-Deutschen Willy-Brandt-Stiftung an Personen oder Institutionen vergeben, die sich durch besonders verdienstvolle Arbeit für die deutsch-norwegischen Verbindungen ausgezeichnet haben.

Am 7. Oktober 2008 wurde der Preis in der Alten Loge in Oslo verliehen. Anwesend waren sowohl der deutsche Botschafter in Norwegen, Roland Mauch als auch der norwegische Botschafter in Deutschland, Sven Erik Svedman.

Die Preisträgerinnen
Grete Lächert hat einen verdienstvollen Einsatz für das Projekt „Grieg in der Schule“ geleistet. Das Projekt hatte 1993 als Pilotprojekt in Berlin seinen Anfang, ausgearbeitet von Grete Lächert anlässlich des Grieg-Jubliäums jenes Jahres. Ziel des Projekts ist, dass Lehrer und Schüler durch die Musik Edvard Griegs die norwegische Geschichte, Kultur und Gesellschaft kennen lernen. Mehr als 300 000 deutsche Schüler aus 15 223 Schulen in acht Bundesländern haben bereits am Projekt teilgenommen.

Hannelore Besser hat als Schulleiterin der deutschen Max-Tau-Schule in Oslo eine herausragende Arbeit für den Aufbau der Schule geleistet. Die Schülerschaft zählt jetzt rund 200 Schüler, und die Schule ist ein wichtiger Bestandteil der deutschen Gemeinde in Oslo. Hannelore Besser ist außerdem Initiatorin der deutsch-norwegischen Zeitschrift „Perspektiven“, die sie mit anderen Ehrenamtlichen herausgibt. 

Ehemalige Preisträger des Willy-Brandt-Preises sind u.a. der deutsche Politiker Egon Bahr, der ehemalige norwegische Außenminister Thorvald Stoltenberg und der ehemalige norwegische Ministerpräsident und Präsident der Deutsch-Norwegischen Gesellschaft Kåre Willoch.


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