Willy-Brandt-Preis 2007 geht an Egon Bahr und Thorvald Stoltenberg

Der deutsche Politiker Egon Bahr (SPD) und der ehemalige norwegische Außenminister Thorwald Stoltenberg sind die beiden Preisträger des Willy-Brandt-Preises 2007.

Der Preis wird jährlich von der norwegisch-deutschen Willy-Brandt-Stiftung verliehen. Mit ihm werden seit dem Jahr 2000 Menschen  ausgezeichnet, die sich besonders um das Verhältnis zwischen Deutschland und Norwegen verdient gemacht haben.

Die beiden Preisträger haben aktiv dazu beigetragen, das Verhältnis zwischen Norwegen und Deutschland zu fördern. Beide waren nahe Freunde von Willy Brandt, er brachte sie in Kontakt zueinander. Seit den 1960er Jahren arbeiten Bahr und Stoltenberg immer wieder eng zusammen. Viele Fragen der Sicherheitspolitik, der Europapolitik und zahlreicher anderer Themenfelder verdanken der gelungenen Kooperation der beiden Preisträger wichtige Impulse.

Egon Bahr und Thorvald Stoltenberg sind nicht zuletzt die Gründerväter der Norwegisch-Deutschen Willy-Brandt-Stiftung. Ihrem engagierten Einsatz ist es zu verdanken, dass die Willy-Brandt-Stiftung vielfältige Kontakte zwischen Norwegern und Deutschen fördert und Gutes für das Verständnis beider Länder tut.

Der Willy-Brandt-Preis der Norwegisch-Deutschen Willy-Brandt-Stiftung wird am 16. Oktober dieses Jahres im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Berlin an die beiden Preisträger verliehen. Der Preis ist ein Ehrenpreis, er besteht aus einer von dem norwegischen Bildhauer Nils Aas gefertigten Büste von Willy Brandt sowie einer Ehrenurkunde.


Quelle: Die Norwegisch-deutsche Willy-Brandt-Stiftung   |   Anteil in Ihrem Netzwerk   |   print