Die Außenminister der beiden Länder Jonas Gahr Støre und Frank Walter Steinmeier würdigen dieses Engagement für die Norwegisch-Deutschen Beziehungen. Sie werden im Rahmen der Ausstellungseröffnung „Nicht nur Lachs und Würstchen“ den Willy-Brandt-Preis 2006 an die Vertreter der Schulen übergeben.
Vorstand und Beirat der Norwegisch-Deutschen Willy-Brandt-Stiftung haben unter Leitung ihrer beiden Vorsitzenden Franz Thönnes und Harald Norvik über die eingereichten Namensvorschläge beraten und entschieden. In diesem Jahr geht der Willy-Brandt-Preis an die Schulen Gymnasium Carolinum in Neustrelitz, Stor-Elvdal Ungdomsskole in Koppang, Norwegen und das Herzog-Johann-Gymnasium in Simmern, Hunsrück.
Die drei Schulen erhalten den Preis für ihre langjährige aktive Arbeit im Schüler-Austausch zwischen Norwegen und Deutschland. Sie haben zu wachsenden Kenntnissen über die Kulturen beider Länder und damit zu einem größeren Verständnis zwischen Norwegen und Deutschland – auch auf persönlicher Ebene – erheblich beigetragen. Darüber hinaus wird mit der Auszeichnung der beachtliche Einsatz der Schulen gewürdigt, den diese bei der Vermittlung der norwegischen und der deutschen Sprache an ihre Schülerinnen und Schüler geleistet haben.
In der Satzung der Norwegisch-Deutschen Willy-Brandt-Stiftung ist festgelegt, dass ein besonderes Gewicht auf die Unterstützung der Arbeit für, mit und zwischen Jugendlichen gelegt werden soll. Die Auswahl der Preisträger in diesem Jahr soll diese Ausrichtung der Stiftungsarbeit unterstreichen.
Die Preisträger des Jahres 2005 waren der ehemalige Ministerpräsident Norwegens Kåre Willoch und der ehemalige Ministerpräsident von Schleswig-Holstein Björn Engholm.
Informationen über die Stiftung finden Sie im Internet unter: www.willy-brandt-stiftung.de