Hywind, die erste schwimmende Offshore-Wind Turbine der Welt. 
Foto: Øyvind Hagen / Statoil.Hywind, die erste schwimmende Offshore-Wind Turbine der Welt. Foto: Øyvind Hagen / Statoil

Deutsch-norwegische Zusammenarbeit im Bereich Offshore-Wind

Letzte Aktualisierung: 30.04.2010 // Vom 3. bis 6. Mai 2010 fand die Studienreise „Offshore-Windenergie Norwegen“ statt. 40 deutsche Fachleute besuchten West-Norwegen, um die bahnbrechende norwegische Offshore-Technologie genau zu betrachten.

Bereits im vergangenen Jahr hat sich die deutsch-norwegische Offshore-Wind Branche zu einem gemeinsamen Austausch in Bremerhaven getroffen. Dieses Jahr wurde am 4. Mai eine erneute Konferenz zum Thema Offshore-Windenergie in Bergen organisiert. Insgesamt 150 Teilnehmer aus norwegischer und deutscher Industrie, samt Vertreter der Forschung und der relevanten Behörden, nahmen an der Konferenz teil. Staatssekretärin Sigrid Hjørnegård vom norwegischen Ministerium für Erdöl und Energie eröffnete die Konferenz und erklärte in ihrer Rede unter anderem die norwegischen Standpunkte zu erneuerbaren Energien.

Das hohe Maß an deutsch-norwegischen Kooperationsmöglichkeiten im Bereich Offshore-Windenergie wurde durch diese Konferenz untermauert. Auf der Konferenz unterschrieben die Branchennetzwerke „Navitas Network“ (N) und die Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V. (WAB) (D) einen Kooperationsvertrag, um dadurch die Verbindungen zwischen norwegischen und deutschen Zulieferern im Bereich Offshore-Windtechnologie zu stärken.

Die Teilnehmer aus Deutschland durften am 5. und 6. Mai verschiedene aktuelle norwegische Projekte besichtigen, unter anderem „Hywind“ außerhalb von Stavanger, die erste schwimmende Offshore-Wind Turbine der Welt. „Hywind“ wurde vom norwegischen Energieunternehmen Statoil erfunden und entwickelt.

Die norwegische Offshore-Kompetenz und -Technologie können laut deutscher Fachleute zum künftigen europäischen Einsatz für Windkraft beitragen. Ein aktuelles Beispiel ist der erste deutsche Offshore-Windpark „Alpha Ventus“, für den zwei norwegische Unternehmen die Fundamente entwickelten und deutsche Turbinentechnologie eingesetzt wurde. 

Die Studienreise und die Konferenz wurden von der norwegische Botschaft gemeinsam mit der norwegischen Außenwirtschaftsförderung „Innovation Norway“, der Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V. (WAB) und dem norwegischen Öl- und Gas-Zulieferverband „Navitas Network“ organisiert.

 

Staatssekretärin Sigrid Hjørnegård vom norwegischen Ministerium für Erdöl und Energie. 
Foto: Håkon Mosvold Larsen, Scanpix/OED.Staatssekretärin Sigrid Hjørnegård vom norwegischen Ministerium für Erdöl und Energie. Foto: Håkon Mosvold Larsen, Scanpix/OED
          

 

Weitere Informationen:

www.statoil.com

www.statkraft.com

www.innovasjonnorge.no

www.windenergie-agentur.de

http://www.navitasnetwork.no/

Das Gespräch der Staatssekretärin Sigrid Hjørnegaard (englisch)

 


Quelle: Norwegische Botschaft Berlin / Innovation Norway / Aftenbladet.no   |   Anteil in Ihrem Netzwerk   |   print