IRENA schafft erneuerbare Energie

Letzte Aktualisierung: 17.12.2009 // In der weltweiten Diskussion über eine einheitliche Klimapolitik gibt es endlich einen Fortschritt: Die auf Deutschlands Initiative hin gegründete internationale Organisation IRENA (International Renewable Energy Agency) fördert die Ausweitung erneuerbarer Energien weltweit.

Im Januar 2009 gründeten 75 Staaten IRENA und immer mehr Länder treten ihr seitdem bei (Stand Juni 2009: 136 Staaten). Norwegen arbeitet bereits von Anfang an aktiv mit und möchte dazu beitragen, dass sich das Projekt möglichst schnell zu einer effektiven Organisation entwickelt.

Alle erneuerbaren Energiequellen umfassen IRENAs Wirkungsbereich, damit ist sie einzigartig. Ihre Arbeit bezieht sich nicht nur auf die Industriestaaten, sondern unterstützt auch die Entwicklungsländer fachlich (u.a. bei der Verwaltung der Naturressourcen und bei der effektiven Wasserkraftnutzung).

Finanziert wird die Tätigkeit durch feste Beiträge der Mitgliedsstaaten sowie durch freiwillige Beiträge. Im Juni 2009 wurde Hélène Pelosse (Frankreich) zur Generaldirektorin gewählt und Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) als Hauptsitz festgelegt.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Bemühungen weltweit auswirken werden.


Quelle: Juliane Scholz, Jana März, Juliana Sommer   |   Anteil in Ihrem Netzwerk   |   print