Die Speicherung von CO2, welches unter anderem bei der Förderung von Erdgas sowie bei der Strom- und Wärmeerzeugung in großen Mengen anfällt, gilt unter verschiedenen Experten als wirksames Verfahren, um den weltweiten CO2-Ausstoss zu reduzieren und somit eine Verringerung der globalen Erwärmung zu erreichen. Die CO2-Speicherung wird bereits seit 1996 von der norwegischen Statoil mit Erfolg im Sleipnirfeld, dem größten norwegischen Erdgasfeld, angewendet.
Der Energiekongress in Essen wurde mit Hilfe der Norwegischen Botschaft in Berlin organisiert und gab fast 180 Teilnehmern von Unternehmen der Energiewirtschaft und Regierungsagenturen aus Norwegen, Deutschland und den Niederlanden die Möglichkeit, sich umfassend mit dem Thema zu beschäftigen und umfangreiche Erfahrungen auszutauschen. Bei mehr als 25 Vorträgen und Diskussionen konnten sich die Teilnehmer über den aktuellen Stand der CO2-Speichertechnologie informieren und im Rahmen einer Kontaktbörse zukunftsweisende Kooperationen anbahnen sowie Fragestellungen und Probleme mit Gleichgesinnten diskutieren.
Die Resonanz der Teilnehmer, von denen viele auch aus Norwegen stammten, war sehr positiv. Ein Fazit des Kongresses war, dass das Thema vor dem Hintergrund der globalen Erwärmung immer wichtiger wird und dass wichtige politische und wirtschaftliche Entscheidungen getroffen werden sollten und Investitionen in diese Technologie zeitnah erfolgen müssen. Nur so können wir uns unserer Verantwortung für die Zukunft stellen und dafür sorgen, dass zukünftige Generationen nicht unter den Folgen einer drastischen Klimaerwärmung zu leiden haben.
Von: Kristin Schumann und Olaf Müller