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Datum::  Montag, 19. Oktober 2009 19:30 - Dienstag, 20. Oktober 2009 21:30
Ort:: Berlin, Theater RambaZamba

Deutsche Uraufführung von Ibsens Oper "Bergvogel"

Foto: Webverket.no.Foto: Webverket.no

Das norwegishe Theater "Grusomhetens Theater" feiert am kommenden Montag die Premiere ihres neuen Theaterstücks "Bergvogel". Das Stück hat sehr gute Kritiken in der norwegischen Presse bekommen.

Kurz vor der Trauung entflieht ein Bräutigam seiner Braut in die Berge und verliebt sich dort in das einsame Bergmädchen Alfhild. In Furcht und Schrecken machen sich Braut und Hochzeitgesellschaft auf, den abtrünnigen Bräutigam wiederzufinden und begegnen dabei allerhand unterirdischen Kreaturen und einer überaus geheimnisvollen Natur... Nachdem Henrik Ibsen sieben Theaterstücke geschrieben hatte, versuchte er sich an der Gattung Oper. Aber nach Vollendung des ersten Aktes stellte er fest, dass er nicht genügend Stoff für eine ganze Oper hatte. So blieb sein Libretto „Fjeldfuglen“ (Bergvogel) unvollendet und unaufgeführt, bis es Anfang dieses Jahres vom Osloer "Grusomhetens Teater" endlich auf die Bühne gebracht wurde – unter landesweiter Beachtung, großer Begeisterung und, wie immer in den Arbeiten des "Grusomhetens Teater", im Geiste Antonin Artauds: körperlich, rituell, schlafwandlerisch, hieroglyphisch. Ein furioses Crossover aus musealem Realismus und theatralem Surrealismus, in dem das Wundern wichtiger ist als das Verstehen. „Als ob man in einem Zeitloch eine Zombie-Oper gefunden hätte.“


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