Foto: Magne Håvard Brekke.Foto: Magne Håvard Brekke

"Ljodahått" und "Vildanden/Die Wildente" in der Berliner Volksbühne

Letzte Aktualisierung: 03.05.2011 // In der Volksbühne beginnt der Berliner Theater-Monat Mai mit "Ljodahått", mittelalterlichen und modernen norwegischen und nordischen Gedichten, vertont und gespielt vom ehemaligen Volksbühnen-Schauspieler Magne Håvard Brekke und seiner Band am 4. Mai. Ab 13. Mai folgt "Vildanden/Die Wildente" von Vegard Vinge und Ida Müller.

Magne-Håvard Brekke, dem Volksbühnenpublikum als Darsteller in vielen Inszenierungen von Christoph Marthaler, Dimiter Gotscheff und Frank Castorf aus den Neunzigerjahren bekannt, ist gebürtiger Norweger im deutsch-französischen Exil. Nun nimmt der Schauspieler und Musiker Kontakt mit seiner Heimat auf. Das norwegische Wort Ljodahått bezeichnet zugleich eine spezifische Form der Dichtkunst in der Edda, wie ein magisches Lied und das gleichzeitige Erklingen verschiedener Stimmen und Geräusche. Es ist darüber hinaus der Name der internationalen Band, die Magne-Håvard Brekke für sein Projekt rekrutierte. Grundlage der Songs sind alte wie zeitgenössische norwegische Gedichte, von der Edda und Henrik Ibsen bis zu Tarjei Vesaas und Olav H. Hauge. Auch in der Musik begegnen traditionelle nordische Liedformen neuen Stilen wie Folk oder Rock’n’Roll.

Den sanierten Prater lässt die Volksbühne mit "Vildanden / Die Wildente" wieder in Betrieb nehmen. Das 24 Stunden Stück -- nach Henrik Ibsen - ist die Berlin-Version einer Produktion von Vegard Vinge/ Ida Müller/ Trond Reinholdtsen, die in Norwegen für Furore sorgte.


Mi 04.05. 22:00 Hinterbühne 
Ljodahått - Magne Håvard Brekke und Band in concert

Fr. 13.05.-19.06. Volksbühne im Prater
Vildanden / Die Wildente
24 Stunden -- nach Henrik Ibsen - Berlin-Version einer Produktion von Vegard Vinge/ Ida Müller/ Trond Reinholdtsen

Information und Tickets: www.volksbuehne-berlin.de


  


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