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Datum::  Samstag, 17. Dezember 2011 20:00 - Sonntag, 18. Dezember 2011
Ort:: Haus der Berliner Festspiele, Große Bühne

Deutschsprachige Erstaufführung von „Tage Unter“ bei der spielzeit’europa

Foto: Alexandre de Dardel.Foto: Alexandre de Dardel

Arne Lygre, neben Jon Fosse der wichtigste zeitgenössische Autor Norwegens, entwirft mit „Tage unter“ eine klaustrophobische Versuchsanordnung über menschliche Abgründe.

Erzählt wird eine Geschichte über Beherrschen und Beherrschtsein: Der Besitzer eines einsam gelegenen Hauses greift gestrandete junge Mädchen auf und sperrt sie in einen Bunker unter seinem Keller. Er muss sie retten, so glaubt er, und dafür ihre Persönlichkeit brechen. Wenn sie wieder in die Welt entlassen werden, ist ihr Entführer längst zum einzigen Orientierungspunkt geworden. Eines Tages wird ein junger Mann gefangen genommen, und das perverse Spiel gerät aus den Fugen.

Offen lassend, ob die Vorgänge und Figuren real oder erfunden sind, schafft Lygres knappe, direkte und dennoch poetische Sprache eine spannende Verbindung aus Thriller und abgründigem Spiel. Der französische Regisseur Stéphane Braunschweig, bereits zum zweiten Mal bei spielzeit’europa zu Gast, setzt mit Tage unter nach Woyzeck (1999) und Gespenster (2006) seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Udo Samel fort.
Das Stück wurde aus dem Norwegischen von Heinrich Schmidt-Henkel übersetzt. Die Inszenierung und Bühne ist von Stéphane Braunschweig.

Koproduktion spielzeit’europa | Berliner Festspiele und Düsseldorfer Schauspielhaus
In Zusammenarbeit mit dem Théâtre National de la Colline, Paris

Termine
Sa 17.12.2011 |  20:00 
So 18.12.2011 |  20:00
 
So 18. Dezember 18:30 | Bornemann Bar
Einführungsgespräch mit Stéphane Braunschweig und Arne Lygre


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