Das Künstlerhaus Lukas und das Neue Kunsthaus in Ahrenshoop präsentieren Ende November das länderübergreifende Projekt SOLITUDE mit einem Symposium und einer Abschlussausstellung zum Thema „Gefährdete Landschaften“ mit Teilnehmern aus Norwegen, Deutschland, Schweden, Island, Lettland und Litauen.
Die Ergebnisse der länderspezifischen Projektarbeiten werden in Form von Lesungen, Konzerten, Performances und einer Ausstellung vorgestellt. Es werden Fragen bezüglich der Kunst und Umwelt im Ostseeraum öffentlich diskutiert. Das Symposium und die Abschlussausstellung sollen das Bewusstsein schärfen und nachhaltige Lösungsvorschläge bezüglich „Gefährdeter Landschaften“ durch eine Kombination von Kunst und Wissenschaft entwickeln.
Das zweiteilige Arbeit „Fono“ (Konzert und Installation) aus Norwegen bezieht sich auf Beobachtung am Gletscher Folgefonna in Hardanger infolge der globalen, klimatischen Veränderungen. Bei diesem Projekt handelt es sich um ein Konzert mit Kompositionen von Glenn Erik Haugland und Gesang von Heidi Tronsmo, gefolgt von einer Installation mit Musik von Haugland, Texten von Tronsmo und Bildern von Carl Martin Hansen.
Die länderspezifischen Projektergebnisse werden in einer zweisprachigen Publikation in der Edition Hohes Ufer Ahrenshoop vorgestellt.
Künstlerhaus Lukas
28. November 2009
17 h: Eröffnung mit der Leiterin des Künstlerhauses, Frau Gerline Creutzuburg
18 h: Lesung, Diskussionsrunde und anschließend Konzert u. Performance mit Glenn Erik Haugland, Heidi Tronsmo und Carl Martin Hansen u. a.
Neus Kunsthaus
29. November 2009 - 08. Februar 2010
Abschlussausstellung mit KünstlerInnen aus sechs Ländern. Aus Norwegen: Tor Eystein Øverås und Carl Martin Hansen