Die Organisation Tyin Tegnestue wurde von sozial engagierten Architekten gegründet, die, nach eigener Aussage humanitäre Arbeit durch Architektur leisten. Anfang Dezember wurden sie nach Berlin eingeladen, um ein Projekt mit Studenten der UdK zu entwickeln. Der Workshop schließt am Mittwoch, 15. Dezember mit einer öffentlichen Vorlesung von Tyin Tegnestue und einer Projektausstellung ab.
Teil ihrer Philosophie ist es, in Zusammenarbeit mit örtlichen Architekten und der Lokalbevölkerung praktische, umwelt- und nutzerfreundliche und dringend benötigte Gebäude aus Baustoffe der Umgebung für Flüchtlinge und sozial Benachteiligte zu errichten.
Das erste Projekt der Trondheimer Architekten im Ausland wurde 2008 in einem kleinen Dorf an der Grenze zwischen Thailand und Burma durchgeführt. Für 50 elternlose Kinder wurde ein Kinderheim errichtet. Ein halbes Jahr später haben sie ein weiterer Kinderheim entworfen und gebaut, in dem jetzt weitere Kinder nicht nur ein Dach über dem Kopf haben, sondern ein zu Hause, wo sie auch betreut und unterrichtet werden.
Auf Einladung der Universität der Kunste in Berlin, hält Tyin Tegnestue am 15. Dezember um 17 Uhr, eine öffentliche Vorlesung über ihre Arbeit im Raum A310 in der Universität der Künste, Hardenbergstraße 33 in Berlin-Charlottenburg.
Weitere Informationen zu Tyin Tegnestue und ihren Projekten finden Sie hier.
Die Architekten von Tyin Tegnestue haben praktische und nutzerfreundliche Bauten für Kinder in Thailand und Burma entworfen.