Nur die Spitzenleistung der norwegischen Torwärtin Ingrid Hjelmseth hielt die Äquatorialguinearinnen davon ab, den Ball ins norwegische Tor zu befördern. Die Kapitänin des westafrikanischen Teams, Genoveva Anonman, konnte sich mehrere Male ohne Probleme durch die norwegische Abwehr kämpfen, kam aber zum Glück nicht an der Norwegerin im Tor vorbei.
Die WM-Neulinge aus Afrika, die sich zur Zeit auf dem 61. Platz der Weltrangliste befinden, machten es den norwegischen Frauen bis zur 85. Minute schwer. Erst dann schoss die norwegische Mittelfeldspielerin Emilie Haavi den Ball ins äquatorialguineanische Tor und sicherte so den Sieg und drei Punkte für ihre Mannschaft. Damit haben die Norwegerinnen nun die Führung in ihrer Gruppe übernommen.
Nach dem Spiel zeigte sich die norwegische Mannschaft und ihre Trainerin leicht enttäuscht. Zum norwegischen Staatssender NRK äußerte sich Trainerin Landsem: „Ich dachte, es könnte schwierig werden, weil es unser Eröffnungsspiel war. Das wir so schlecht wie heute waren, hatte ich trotzdem nicht erwartet“. Sie fügte auch hinzu, dass das norwegische Team hart an sich arbeiten würde, um beim nächsten Spiel besser zu punkten. Gut so, denn am Sonntag steht in Wolfsburg schon der nächste Kampf gegen den Favoriten Brasilien und Weltstar Marta an.
Außer dem Spiel gegen Brasilien steht auch schon der letzte Gegner in den Gruppenspielen fest: am Mittwoch, dem 6. Juli wird die norwegische Mannschaft in Leverkusen auf Australien treffen.