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Datum::  Donnerstag, 16. Februar 2012 12:30 - Freitag, 17. Februar 2012 12:30
Ort:: HUMBOLDT-VIADRINA School of Governance
Kategorie::  Seminar

Partnerschaftliche Familie als öffentliches Gut – eine Utopie?

Gesine Schwan - Präsidentin der Humboldt-Viadrina School of Governance. 
Foto: Humboldt-Viadrina school of Governance.Gesine Schwan - Präsidentin der Humboldt-Viadrina School of Governance. Foto: Humboldt-Viadrina school of Governance

Die HUMBOLDT-VIADRINA School of Governance und die Norwegisch-Deutsche Willy-Brandt-Stiftung präsentieren die zweitägige Konferenz „Partnerschaftliche Familie als öffentliches Gut – eine Utopie?” unter der Leitung von Prof. Dr. Gesine Schwan. Auf der Konferenz am 16. und 17. Februar werden gesellschaftliche und ökonomische Fragen nach der Öffentlichkeit von Familie und der Gleichberechtigung partnerschaftlicher Familien am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft erörtert und diskutiert.

Mit dem Begriff der partnerschaftlichen Familie ist erstmals ein Ausdruck für die Gleichberechtigung innerhalb einer Familie geschaffen worden. Dabei geht es nicht allein darum, dass alle Aufgaben immer gleich oder gleichmäßig aufgeteilt werden, sondern es geht um die Zusammenarbeit im Team. Eine solche Partnerschaft trägt, wenn sie funktioniert, auch wirtschaftliche Früchte. Erfährt eine gute Partnerschaft aus der Gesellschaft, d.h. auch aus der Politik und der Wirtschaft, die nötige Unterstützung, beispielsweise durch eine gute Infrastruktur, wird sie sich wiederum produktiv und ausgleichend auf die Gesellschaft auswirken.

Herausforderungen und Perspektiven

Prof. Dr. Gesine Schwan wird am 16. Februar die Konferenz mit einem Grundsatzvortrag eröffnen, in dem sie das Konzept der „Partnerschaftlichen Familie als öffentliches Gut“ vorstellt. Dieses Konzept sieht vor, dass für die Chancen und Möglichkeiten solch partnerschaftlicher Familien eine öffentliche Verantwortung besteht, die zudem mit ökonomischen Argumenten begründet werden kann.

Der Kern des Konzepts besteht darin, sowohl Frauen als auch Männern die Möglichkeit zu geben, sich partnerschaftlich über die Verteilung von Familien- und Berufsarbeit zu verständigen. Die Herausforderungen und Perspektiven dieses Zukunftskonzeptes stehen im Mittelpunkt der Konferenz. Am zweiten Konferenztag wird es nach dem Eröffnungspodium verschiedene parallel organisierte Workshops geben. Am Abend des 17. Februar schließt die Konferenz mit einem Vortrag des Neurobiologen Prof. Dr. Gerald Hüther zum Thema „Neue Väter braucht das Land“.

Das Konferenzprogramm finden Sie hier. Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 27. Januar 2012 an.

 
 
 


 


Adresse

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Tlf: (030) 2005971-27
E-Mail: babette.lautenschlaeger@humboldt-viadrina.org
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