Die Auszeichnung steht in einem guten Verhältnis zur Entwicklung des Filmfestes in Emden, das eine Festivalpartnerschaft mit der Festivalstadt Haugesund in Norwegen geschlossen hat. Der Siegerfilm lief in der von der Fima Gassco präsentierten norwegischen Reihe.
Über 600 Gäste kamen zur großen Preisverleihungsgala des Filmfestes, das auch im Jubiläumsjahr komplett ausverkauft war. Insgesamt wurden Filmpreise in Höhe von 31.500 Euro verliehen.
Der Gewinner
„De Unsynlige- Troubled Water“ ist der neuste Film des Teams nach „Hawaii, Oslo“. Erik Popp wurde 1960 in Oslo geboren, und hat schon als Fotograf und Journalist gearbeitet. Nach 1987 hat er sich zum Regisseur weitergebildet und zahlreiche Preise für seine Projekte bekommen.
Wie bringt man Licht, Freude und Sinn in sein Leben nachdem man vom Schicksal bestraft wurde?
Jan Thomas wird aus dem Gefängnis entlassen, nachdem er acht Jahre lang für etwas inhaftiert war, das vielleicht ein Unfall oder ein Mord gewesen ist. Als begabter Organist bekommt er eine Stelle in einer Kirche. Die Priesterin Anna, eine alleinerziehende Mutter, übt auf Jan Thomas schnell eine Anziehungskraft aus. Er entscheidet sich dafür, ihr nichts über seine Vergangenheit zu erzählen, aber Agnes, eine Lehrerin, besucht auf einer Studienreise die Kirche. Sie erkennt den Organisten Jan Thomas als den Jungen, der für den Mord an ihrem Sohn verurteilt wurde.
„De Usynlige – Troubled Water“ verbindet geschickt zwei starke Geschichten über Menschen, die mit ihrer Vergangenheit und ihrem eigenen Schicksal klarkommen müssen. Sie versuchen das, was aus ihnen geworden ist zu akzeptieren, und einen neuen Weg zu finden, um Liebe in ihr Leben zu lassen. „De Usynlige- Troubled Water „ ist der dritte Film von Poppe, der mit „Schpaa“ und „Hawaii, Oslo“ seine Laufbahn als Regisseur begonnen hat.