Vom 4. bis 8. November zeigen die 51. Nordischen Filmtage Lübeck über 140 Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilme aus Skandinavien, dem Baltikum und aus Norddeutschland auf acht Leinwänden in Lübecker Kinos. Eröffnungsfilm ist die norwegische Jostein Gaarder-Verfilmung „Das Orangenmädchen“ von Eva Bahr.
In den verschiedenen Programm-Kategorien der Filmtage ist Norwegen dieses Jahr mit insgesamt 27 Filmen verschiedener Gattungen vertreten, darüber hinaus läuft der Dokumentarfilm ”Der Hof meiner Mutter” (Min mammas gård / Bekons, sviests un mana mamma) als gemeinsamer Beitrag Norwegens und Lettlands. Im Spielfilmwettbewerb konkurrieren Werke junger Regisseure mit Filmen bekannter Altmeister wie Nils Malmros, Klaus Härö und Gunnar Vikene. Hochkarätige Gäste aus Skandinavien stellen in Lübeck ihre Filme persönlich vor: So wird der norwegische Bestseller-Autor Jostein Gaarder zwei Verfilmungen seiner Romane präsentieren. Aus Deutschland werden unter anderem die Schauspieler Dietmar Bär, Axel Milberg und Katja Flint erwartet.
Die Verleihung der Preise der Nordischen Filmtage Lübeck sowie des Norddeutschen Filmpreises der Landesregierungen Hamburg und Schleswig-Holstein findet im Rahmen der Filmpreisnacht am 7. November im Theater Lübeck statt. Erstmals veranstalten die Nordischen Filmtage Lübeck in diesem Jahr einen Filmmarkt für skandinavische Produktionen, die noch keine Auswertung in Deutschland erfahren haben, und ein deutsch-norwegisches Koproduzenten-Treffen. Damit baut das Festival seine Position als Treffpunkt für die internationale Filmbranche weiter aus.
Quelle: Nordische Filmtage Lübeck