Am Wochenende wurde „Oslo, 31. August“ vom Regisseur Joachim Trier in der Schwedischen Hauptstadt mit zwei Preisen ausgezeichnet.
Der Hauptpreis für den besten Film sowie der Preis für die beste Kamera gingen an den zweiten Film des jungen Regisseurs Joachim Trier und die Bildgestaltung durch Kameramann Jakob Ihre. Bei dem Festival konkurrierten vom 9.-20. November insgesamt 22 Filme um das Bronzene Pferd, den mit 7,3 Kg schwersten Filmpreis der Welt. Intelligente Dialoge mit untergründigem Humor, brillantes Filmen und einzigartige Schauspieler haben laut der Jury dazu beigetragen, diesen Film zu einem perfekten Porträt der Generation des Regisseurs zu machen. Die Kamera fange vom ersten bis letzten Bild den inneren Kampf der Hauptfigur und seine Umwelt mit beeindruckender Nähe, so die Jury.
Der Film zeigt einen Tag im Leben eines ehemaligen Drogensüchtigen, der an seinem existentiellen Tiefpunkt angelangt ist. Darüber hinaus ist das bildstarke und emotionale Drama ein Porträt des heutigen Oslo, inspiriert von dem Kultroman „Le Feu follet“.
Weltpremiere hatte der Film im Mai beim Filmfestival in Cannes als Teil des Programms „Un Certain Regard“. Jetzt ist der Film auch in Berlin zu sehen: Am 27., 28. und 30. November wird der Film beim „Around The World in 14 Films“ im Kino BABYLON in der Rosa-Luxemburg-Str. 30 in Berlin-Mitte gezeigt, wo das Festival nun bereits zum sechsten Mal stattfindet. Mit den 14 Filmen aus 14 unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen, die alle zum ersten Mal in Berlin zu sehen sind, wollen die Veranstalter überraschen, verführen, beruhigen, beunruhigen begeistern oder verändern.
Der norwegische Beitrag läuft an folgenden drei Tagen:
Sonntag, dem 27. November, 22:00 Uhr
Montag, dem 28. November, 19:45 Uhr
Mittwoch, dem 30. November, 17:00 Uhr