Jomar raucht, schläft und trinkt ziemlich viel – mit Vorliebe hochprozentigen Alkohol. Seit ein Unfall seine Sportkarriere beendet hat, gibt er sich als Liftwärter in der verschneiten Einöde Norwegens seinem Selbstmitleid hin. Als Jomar erfährt, dass er einen vierjährigen Sohn hoch im Norden haben soll, begibt er sich mit seinem Schneemobil und einem Fünf-Liter-Kanister Alkohol als einzigem Proviant auf eine ebenso kuriose wie poetische Reise. Unterwegs durch atemberaubende Landschaften Richtung Polarkreis begegnen ihm allerhand seltsame Gestalten.
Ein einsames junges Mädchen, ein lebensmüder Greis, ein fröhlicher Panzerfahrer und ein Junge mit originellen Trinkgewohnheiten weisen Jomar den Weg zurück ins Leben.
Nord erzählt seine Geschichte liebenswert melancholisch mit goldrichtig besetzten Darstellern, grandios gefilmten Landschaftspanoramen, die zu Seelenlandschaften werden, und immer wieder neuen herrlich schräg-skurrilen Einfällen. Als Eröffnungsfilm des Panorama der Berlinale 2009 wurde NORD mit dem FIPRESCI Preis und dem EUROPA CINEMA LABEL ausgezeichnet und gewann auf der Filmkunstmesse Leipzig den Publikumspreis.