Der Film Max Manus (2008) erzählt die Geschichte des norwegischen Widerstandskämpfers Max Manus (1914-1996). Mit einem Budget von 55 Millionen Kronen (ungefähr 6,8 Millionen Euro) ist Max Manus die teuerste norwegische Filmproduktion aller Zeiten. Der Film ist der meist gesehene in Norwegen seit 1975, und mehr als 1,2 Millionen Norweger sind in die Kinos geströmt, um die Geschichte von Max Manus zu sehen.
Am 9. April 1940 hat die deutsche Wehrmacht Norwegen angegriffen und das Land besetzt. Nach der Kapitulation der norwegischen Streitkräfte im Juni 1940 bildeten sich viele Widerstandsgruppen.
Auch Max Manus war darüber entsetzt, dass sein Land in die Hände von Nazi-Deutschland gefallen war und ist früh Mitglied der Widerstandsbewegung geworden. Unter anderem gründete er gemeinsam mit seinen Kameraden in der "Oslo Gang", Kolbein Lauring, Gregers Gram und Gunnar Sønsteby Norwegens erste illegale Zeitung. Später schloss er sich der Kompanie Linge an, die Teil der freien, norwegischen Streitkräfte in Großbritannien war. Max und seine Freunde haben von hier aus eine Reihe gefährlicher Sabotageaktionen in Oslo durchgeführt, u. a. die Versenkung des Transportschiffes "Donau" im Januar 1945.
Max Manus lief am 11. Februar 2010 in den deutschen Kinos an. Am 14. Februar wurde der Film im Felleshus der Nordischen Botschaften mit anschließender Podiumsdiskussion vorgestellt. Der Chef der "Oslo Gang" und Norwegens höchst dekorierter Bürger, Gunnar Sønsteby, sowie der Produzent von Max Manus, John M. Jacobsen, und die Historikerin Prof. Dr. Jourunn Sem Fure nahmen daran teil.
Eine Übersicht über die aktuellen Kinos und viele Informationen zum Inhalt des Films, zu den einzelnen Personen und zu der persönlichen Geschichte von Max Manus finden Sie hier.