67. Internationale Filmfestspiele Berlin

Das Programm der diesjährigen Berlinale vom 9.-19. Februar ist komplett, und Norwegen mit Filmen und Branchenvertretern in mehreren Sektionen dieses wichtigen Filmfestivals vertreten, darunter Ole Giæver und Erik Poppe im Panorama. Hervorzuheben ist in diesem Jahr auch der Fokus auf die Arktis in der Sektion NATIVe – A Journey into Indigenous Cinema.

Traditionell stark ist die Teilnahme am Kinder- und Jugendfilmprogramm der Sektion Generation. Dort kann man sich unter anderem auf die Weltpremiere von Oskars Amerika (Oskar's America) freuen, des Spielfilmdebüts von Torfinn Iversen, das auf Motiven und Figuren seines 2012 ebenfalls bei Generatin gezeigten Kurzfilms Levis Hest (Generation 2012) basiert. Desweiteren laufen der von Norwegen koproduzierte Richard the Stork (Überflieger - Kleine Vögel, großes Geklapper) sowie die Kurzfilme Odd er et egg (Odd is an Egg) von Kristin Ulseth und der ebenfalls koproduzierte Homosyster (My Gay Sister) von Lia Hietala.

Für den Wettbewerb der diesjährigen Berlinale ist die deutsch-norwegische Koproduktion Helle Nächte (Bright Nights) des Regisseurs Thomas Arslan gemeldet. Im Panorama laufen die emanzipatorisch-philosophische Selbstbetrachtung Fra balkongen (From the Balcony) von Ole Giæver und Erik Poppes Kongens Nei (The King's Choice) über den norwegischen König im Widerstand gegen die Wehrmacht – beide Regisseure übrigens keine Panorama-Neulinge.

Einen Ausblick auf weitere spannende Koproduktionen geben die Programme des European Film Market & Berlinale Co-Production Market, dessen offizielle Projektauswahl unter anderem Psychobitch (R: Martin Lund), Ape&Bjørn, und The Ski Jumper Who Didn't Want to Land (R: Hans Petter Moland), Chezville & Storyline Studios, aus Norwegen umfasst. In Zusammenarbeit mit Norwegen findet die "CoPro Series“ 2017, unter anderem mit State of Happiness der norwegischen Produktionsfirma Maipo Film statt. Als lohnender Stoff zur Verfilmung ist The History of Bees der norwegischen Autorin Maja Lunde für „Books at Berlinale” 2017 ist ausgewählt worden. Mer Film aus Norwegen nimmt am Company Matching teil.

NATIVe – A Journey into Indigenous Cinema legt 2017 den Fokus auf das indigene Kino der Arktis. Am Langfilmprogramm der Sektion ist Norwegen als Koproduzen von SUME - Mumisitsinerup Nipaa (SUMÉ - The Sound of a Revolution) des Regisseurs Inuk Silis Høegh beteiligt, unter den Kurzfilmen laufen Sámi Boddu (Sámi Moment) von Ken Are Bongo sowie der koproduzierte Bihttoš (Rebel) von Elle-Máijá Tailfeathers. Ergänzt wird das Filmprogramm der Sonderreihe aus zehn Lang- und neun Kurzfilmen durch mehrere Wortveranstaltungen.

Das Programm ist ab 31. Januar auf den Seiten der Berlinale abrufbar.
Das Norwegische Filminstitut finden Sie hier.



 


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