Amerikanischer Kulturtheoretiker erhielt Holbergpreis

Die norwegische Ministerin für Forschung und höhere Ausbildung Tora Aasland hat am 26. November in Bergen den Holbergpreis 2008 verliehen. Preisträger ist der amerikanische Professor Fredric R. Jameson.

Der Holberg-Gedenkpreis, der mit 4,5 Millionen Kronen dotiert ist (504 000 Euro), wird für herausragende, wissenschaftliche Arbeiten in den Fächern der Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften, Jura und Theologie vergeben.

Preisträger Fredric Jameson und die Ministerin für Forschung und Ausbildung Tora Aasland. Foto: Scanpix/Holbergpreis


Der 1934 geborene Jameson ist eine zentrale Persönlichkeit auf dem Gebiet der Kulturtheorie. Professor Jameson erhielt den Preis für seine Beiträge zum Verständnis der Beziehung von sozialen Formationen und kulturellen Ausdrucksformen verliehen.

– Es ist für mich eine große Freude, den Preis zu erhalten. Der Holbergpreis hat dafür gesorgt, ein außerhalb der Wissenschaftskreise wenig bekanntes Forschungsgebiet einem weiteren Kreis bekannt zu machen, sagte ein glücklicher Fredric Jameson während der Preisverleihung.

Hier können Sie ein Video der Rede von Jameson sehen.

Der Vorstand des Ludvig Holberg Gedenkfonds verleiht außerdem den Nils Klim-Preis an junge, nordische Forscher. Der mit 28 000 Euro dotierte Preis wurde dieses Jahr der Finnin Anne Birgitta Pessi für ihre fächerübergreifende Arbeit im Fadenkreuz zwischen Theologie, Sozialpolitik und Soziologie verliehen.

Die Ministerin für Forschung und höhere Ausbildung Tora Aasland überreicht Anne Birgitta Pessi den Nils Klim-Preis. (Foto: Scanpix/ Holbergpreis)


Quelle: Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten   |   Anteil in Ihrem Netzwerk   |   print