Der norwegische Abel-Preis wurde 2003 in Oslo zum ersten Mal verliehen. Der Preis soll jedes Jahr an herausragende Mathematiker vergeben werden. Der Preis beträgt dieses Jahr 6 000 000 Kronen und ist nach dem norwegische Mathematiker Niels Henrik Abel (1802-1829) benannt. Abel beschäftigte sich mit der Theorie der elliptischen Funktionen. 1824 bewies er, dass allgemeine Gleichungen 5.Grades nicht geschlossen gelöst werden können.
Am 25. April findet der Tag der Mathematik in Berlin an der Humboldt Universität statt. Am Vormittag wird einen Teamwettbewerb für Schüler veranstaltet. Die norwegische Botschaft verleiht zwei Preise: 500 Euro und den ”Mini-Abel-Preis”, der aus einer Reise nach Oslo mit Teilnahme an der Verleihung des Niels-Henrik-Abel-Preises besteht. Abel arbeitete selber als Mathematiker längere Zeit in Berlin, und so hat sein Name am Mathematiktag der Humboldt Universität einen natürlichen Platz.
Es wird ein interessantes Programm rund um die Mathematik und ihre Anwendungen zum Zuhören und Mitmachen geben. Vormittags findet der traditionelle Mannschaftswettbewerb für Schülerinnnen und Schüler statt. Am Nachmittag werden interessante Vorträge für alle Besucher angeboten. Es wird Spannendes, Interessantes, Nützliches und Aktuelles aus der Welt der Mathematik zum Zuhören, Mitdenken und Mitmachen präsentiert.
Die Preisträger des Niels-Henrik-Abels-Preises 2009 in Oslo ist Mikhail Leonidovich Gromov, für seine revolutionären Beiträge zur Geometrie. Der Abelpreis ist eine Anerkennung für aussergewöhnliche, tiefe und einflussreiche Beiträge zur Mathematik