Das Konzertprojekt ”Zur Rosenzeit" möchte die norwegisch-deutsche Vision weiterentwickeln, indem es die künstlerischen Bande zwischen Edvard Grieg und Wolfgang Goethe wieder hervorholt. Die goethesche Dichtung ”Zur Rosenzeit” war von Grieg vertont worden.
28. Januar, 11:30 Uhr
Museum für Kommunikation, Berlin
29. Januar, 19:30 Uhr
Oslo, Levinsalen (NHM)
Die kulturhistorische Wanderausstellung „Nicht nur Lachs und Würstchen“ – die im Jahr 2006 durch Norwegen und Deutschland tourte – vermittelt uns eine blühende Zeit des intensiven kulturellen und wirtschaftlichen Austausches zwischen Norwegen und Deutschland im 20. Jahrhundert. Ein zentrales Motto des Jubiläums sind die gemeinsamen norwegisch-deutschen Visionen. Musikalisch gesehen gleicht der Werdegang gemeinsamer Aktivitäten Jahrhunderte alten Rosenpflanzen mit frischen Samenkörnchen, die in beiden Ländern immer wieder neue Aktivitäten aufkeimen und gedeihen lassen.
Das Konzertprojekt ”Zur Rosenzeit" möchte die norwegisch-deutsche Vision weiterentwickeln, indem es die künstlerischen Bande zwischen Edvard Grieg und Wolfgang Goethe wieder hervorholt. Die goethesche Dichtung ”Zur Rosenzeit” war von Grieg vertont worden. Das romantische Werk, das im Rahmen des Konzerts aufgeführt wird, bildet auch den Ausgangspunkt für die zeitgenössische Musik eines norwegischen und eines deutschen Komponisten. Auf der Bühne präsentieren sich junge, ausdrucksstarke Musiker mit Wurzeln in beiden Ländern.
Das Konzert am 28. Januar 2007 in Berlin bildet den Abschluss der Jubiläumsausstellung ”Nicht nur Lachs und Würstchen” im Museum für Kommunikation. Es ist unser Anliegen, dass das gemeinsame Werk norwegischer und deutscher Musiker sich nicht in dieser Veranstaltung erschöpft, sondern weiter wächst und die kulturellen Beziehungen zwischen den beiden Ländern sichtbar und stark macht. Die Feierlichkeiten im Jahr 2007 anlässlich des Todes von Edvard Grieg vor 100 Jahren bieten sich nahezu von selbst an, den Konzerten des Projekts „Zur Rosenzeit“ Gelegenheit zur Aufführung zu bieten. Es ist zwar unbestritten, dass Edvard Griegs Musik richtig „norwegisch“ klingt. Und doch wäre sie nie zustande gekommen, hätte sich der Komponist im 19. Jahrhundert zu Studienzwecken nicht auch bei deutschen Musikern in Leipzig aufgehalten.
Ensemble Berlin - Oslo
Katharina Persicke, Sopran
Rolf-Erik Nystrøm, Saxophon
Sigstein Folgerø, Klavier
Gunnar Persicke, Violin
Ada Meinich, Bratsche
Sabine Horlemann, Cello
DAS PROGRAMM
Grieg | Goethe - Zur Rosenzeit, op. 48 für Sopran und Klavier
Rolf-Erik Nystrøm - Zur Inner Song
Eivind Buene - Uraufführung
Edvard Grieg - Haugtussa op 67 für Sopran und Klavier
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Karlheinz Stockhausen - Aus den sieben Tagen
Schumann - Klavierkvartett i ess-Dur op. 4