Vom 26. Juli bis 3. August finden in Hitzacker die sommerlichen Musiktage statt. Vor mehr als 60 Jahren gegründet, hat sich das Kammermusikfest an der Elbe inzwischen zu einem führenden Festspielort in Norddeutschland entwickelt. Die Besucher können sich auf das Tord Gustavsen Trio, Trio Mediæval und Birger Mistereggen aus Norwegen freuen.
Die Konzerte mit norwegischer Beteiligung:
Freitag 1. August 2008
14.00 - 16.30 Uhr VERDO, Konzertsaal
Singing around the World
SCHNITTPUNKTVOKAL TRIO MEDIÆVAL BIRGER MISTEREGGEN
Das authentische Kärntner Volkslied ist dem Männerquartett Schnittpunktvokal eine Herzensangelegenheit. Für die Hörer-Akademie haben die Sänger tief in die Schatzkiste gegriffen und alte Volkslied-Aufnahmen aus den frühen 1930er Jahren herausgesucht. Das Männerquartett singt auch selbst Kärntner Lieder. Gemeinsam mit dem Percussionisten Birger Mistereggen erläutert das Trio Mediæval anschließend Spielpraxis und Bedeutung der alten norwegischen Balladen und Volkslieder.
Freitag 1. August 2008
19.00 Uhr St.-Johannis-Kirche, Hitzacker
Konzert • Folk Songs
TRIO MEDIÆVAL BIRGER MISTEREGGEN (Perkussion)
Klangschönheiten, der Natur abgelauscht: Mit den „Folk Songs“ zeichnet das norwegische Trio Mediæval ein vielseitiges musikalisches Porträt seines Heimatlandes. Auf dem Programm stehen mittelalterliche Balladen und Hymnen, Liebes- und Wiegenlieder. Unterstützt von dem Perkussionisten Birger Mistereggen schöpfen die drei Frauen des Trio Mediæval aus einem reichen musikalischen Erbe: elegische, archaische und tänzerische Volkslieder ihrer Vorfahren.
Sonntag 3. August 2008
11.00 Uhr VERDO, Konzertsaal
Jazz-Matinee • Trio trifft Trio
TORD GUSTAVSEN TRIO TRIO MEDIÆVAL
Mit seinen so berückend schlichten wie intensiven Songs hat sich das norwegische Trio um den Pianisten Tord Gustavsen an die Spitze der europäischen Jazz-Ensembles gespielt. Bei den Sommerlichen Musiktagen trifft diese traumschöne Musik – zum ersten Mal in Deutschland – auf die drei glasklaren Frauenstimmen des Trio Mediæval. Als Inspirationsquelle für diese einzigartige musikalische Begegnung der beiden norwegischen Trios dienen Gedichte des Sufi Jelaluddin Rumi aus dem 13. Jahrhundert. Seine vieldeutige Mystik regt die Musiker zu einem Dialog von Improvisationen, Instrumental-Kompositionen und „musikalischen Miniaturen“ an.