Das "Heidi Skjerve Quintett" stellt in Berlin sein neu erschienenes Album „Morning News of the Woods“ vor. Die norwegischen Jazzmusiker um Frontsängerin Heidi Skjerve mischen Pop- und Jazzelemente in innovativer Art und Weise und lassen natürliche Klangelemente der norwegischen Landschaft einfließen – regelrechter Balsam für die Seele.
Die Vokalistin Heidi Skjerve wurde 1979 in Rennebu, Norwegen, geboren und hat ihre musikalische Ausbildung in Norwegen und Schweden absolviert. 1999 gründete sie ihre Jazzband „Heidi Sjkerve Quintett“, zu dem zur Zeit Erlend Slettevoll (Klavier), Espen Reinertsen (Saxophon, Klarinette), Rune Nergaard (Kontrabass), Gard Nilssen (Schlagzeug) und Heidi Sjkerve selbst als Komponistin und Sängerin gehören.
Inspiriert ist ihre Musik von Jazz Standards und vitalem Modaljazz, referiert aber auch auf die norwegische Naturlandschaft und persönliche Einflüsse.
Die Musik des „Heidi Sjkerve Quintetts“ lädt zum Träumen ein und entführt das Publikum in eine mystische Welt, jenseits des alltäglichen Lebens. (Foto: Pinch, Tom Gustavsen)
Das erste Album „Coming Home“ (2006) unter dem „Curling Legs“-Label veröffentlicht, katapultierte die Band sofort in die Reihen der norwegischen Jazz-Elite und machte sie ebenfalls über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Auch ihr neues Album „Morning News of the Woods“, benannt nach den poetischen Ansichten H.D. Thoreaus, ist musikalisch sehr gelungen.
Hier fließen familiäre Geschichten und alltägliche Laute mit biblischen Zitaten, amerikanischer Poesie des vorigen Jahrhunderts und norwegischer Gegenwartslyrik kompositorisch geschickt ineinander. Als Gäste wirken das Nidaros Streichquartett und der norwegische Pop-Sänger Thom Hell mit.
Mitte Dezember tritt das Quintett zur Vorstellung ihres neuen Albums zweimal in Deutschland auf. In Berlin spielen sie am 12. Dezember im b-flat Jazzclub. Einen Tag später, am 13. Dezember, sind sie in der Klosterscheune in Zehdenick zu erleben.
Wiebke Eggers, Evelina Georgieva, Nataša Čeretková, Judith Kirmse (Humboldt-Universitet zu Berlin, Nordeuropa-Institut)