Der Klaviervirtuose Leif Ove Andsnes gibt am 7. und 8. Januar zwei Konzerte mit dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin unter der Leitung von Herbert Blomstedt.
PROGRAMM
Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart
Symphonie Nr. 3 d-Moll (Fassung: 1873) von Anton Bruckner
Leif Ove Andsnes
Andsnes ist von der New York Times „der begabteste Pianist der neuen Generation“ genannt worden, und von der Financial Times „ein äußerst sensueller Musiker, ein Künstler, der zu Anmut und Selbstbeobachtung fähig ist“.
Im Dezember 2008 wurde Andsnes für seine Aufnahme des Pianokonzerts Nr. 17 und 20 von Wolfgang Amadeus Mozart für den Grammy 2009 in der Kategorie beste instrumentelle Soloaufführung mit Orchester nominiert. Dies ist seine siebte Grammy-Nominierung, und seine zweite für eine Aufnahme mit dem norwegischen Kammerorchester.
Andsnes wurde 1970 in Karmøy in Norwegen geboren, und hat am Bergen Musikkonservatorium unter dem berühmten tschechischen Professor Jiri Hlinka studiert. Andsnes wohnt zurzeit in Kopenhagen und Bergen, und verbringt außerdem viel Zeit in seinem Haus im gebirgigen Hardanger in Westnorwegen. Er ist Professor an der norwegischen Musikakademie in Oslo und Mitglied der Königlich Schwedischen Musikakademie.
Neben seiner Tätigkeit als Konzertpianist in den führenden Konzerthäusern der Welt und mit den besten Orchestern widmet sich Andsnes der Kammermusik. Der enthusiastische Kammermusiker trifft sich jeden Sommer mit Kollegen beim Kammermusikfestival in Risør.
Wo:Philharmonie Berlin, großer Saal
Wann: 20 Uhr, Einführung mit Habakuk Traber 18.55 Uhr