„Zerbrechlich, komisch, sanft und fein“

Die zwei norwegischen Filme „Die Farbe der Milch“und „Uno“ wurden auf den 46. Nordischen Filmtagen in Lübeck mit Preisen ausgezeichnet


Das jährliche nordische Filmfestival wurde auch dieses Mal gut besucht. Unter den bekannteren Gästen befanden sich von norwegischer Seite Torun Lian und Arne Lindtner Næss.

Regisseurin Torun Lian gewann mit ihrem Film „Die Farbe der Milch“ („Ikke naken“) den Kinderfilmpreis der Nordischen Filminstitute für einen Kinder- oder Jugendfilm. Der Film ist eine Liebesgeschichte zwischen zwei Kindern und laut der Jury “zerbrechlich, komisch, sanft und fein”.

– Ich hatte gar nicht erwartet, dieses Jahr einen Preis zu bekommen, äußerte Lian, die 1998 den Hauptpreis der Nordischen Filmtage mit ihrem Film “Nur Wolken bewegen die Sterne” gewann, gegenüber Aftenposten. – Deswegen war es jetzt besonders schön.

Auch ein anderer norwegischer Film wurde in Lübeck mit einem Preis ausgezeichnet: Der Spielfilm „Uno“ mit Aksel Hennie in der Hauptrolle erhielt den kirchlichen Filmpreis, weil er darstellt, wie es möglich ist, ein destruktives Muster zu durchbrechen und sich auf die wichtigen Bestandteile des Lebens zu fokussieren.

Der Publikumsfavorit dieses Jahr war der schwedische Film „Illusive Tracks“ („Skenbart“), der auch den Hauptpreis gewann. Die schwarze Komödie erzählt die Geschichte von einer Zugreise von Stockholm nach Mitteleuropa am Ende des zweiten Weltkriegs.


Quelle: yha@mfa.no   |   Anteil in Ihrem Netzwerk   |   print