"Die Kunst des negativen Denkens" siegt auf den 49. Nordischen Filmtagen Lübeck

Die rabenschwarze Komödie „Die Kunst des negativen Denkens“ von Bård Breien aus Norwegen ist der Gewinner des NDR-Filmpreises auf den 49. Nordischen Filmtagen Lübeck.

Der Film behandle „das Thema Behinderung schonungslos, konsequent und mit radikalem Witz“, ohne dabei denunzierend zu sein. „Eine großartige Regieleistung des auch für das Drehbuch verantwortlichen Debütfilmemachers Bård Breien“, urteilt die Jury des NDR-Filmpreises, der neben der Schauspielerin Inga Busch und dem Produzenten Hannu Salonen auch der Schauspieler Denis Moschitto, die Produzentin Ute Schneider und die NDR-Redakteurin Karen Matthiesen angehören.

Szene aus "Die Kunst des negativen Denkens" Foto: Norwegian Film Institute

Jurybegründung
Wir vergeben den Preis an „Die Kunst des negativen Denkens“ von Bård Breien, weil der Film das Thema Behinderung schonungslos, konsequent und mit radikalem Witz behandelt. Dabei ist er niemals denunzierend. Wenn sich wahrhaftige Figuren mit Schuldgefühlen auf Seiten der Behinderten und Nichtbehinderten entblößen, wirkt es auf den Zuschauer wunderbar befreiend. Eine großartige Regieleistung des auch für das Drehbuch verantwortlichen Debütfilmemachers Bård Breien


Quelle: 49. Nordische Filmtage Lübeck/Kgl. Norwegische Botschaft Berlin   |   Anteil in Ihrem Netzwerk   |   print