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Datum::  Samstag, 8. April 2006 - Donnerstag, 30. März 2006
Ort:: Berlin, Felleshus der Nordischen Botschaften
Kategorie:: 

nordicfilmapril

Im Rahmen der Ausstellung "From the North with Love and Confusion", wird im April eine ganze Reihe von nordischen Filmen im Felleshus der Nordischen Botschaften gezeigt.

 

NORDISCHER FILM-APRIL 2006
Felleshus / Nordische Botschaften, Rauchstr. 1, 10787 Berlin-Tiergarten
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Sonnabend, 8. April, und Sonntag, 9. April, 14.00 Uhr
KURZFILME (FI/NO/SE) VON KUNST I NORRLAND, BODE/NORWEGEN
Finnisch/Norwegisch/Schwedisch/Samisch mit engl. Untertiteln, insges. ca. 1 h 15 min

"Bilde - selv - bilde", ca. 45 min
Ein Gemeinschaftsprojekt von Nordland Fylkeskommune, Kunst in Nordland und Nordkalottrådet (The North Calotte Council). Jugendliche aus dem Hohen Norden wurden dazu eingeladen, sich und ihr Umfeld in einem Videokurzfilm vorzustellen. Beiträge von: Kari Finstad (NO), Torfinn Iversen (NO), Minna Siirtola (FI), Matti Aikio (FI).

Außerdem Lars Göran Petterson (SE): Bázo, 1 h 29 min
Emil wird im Zusammenhang mit dem Tod seines Bruders bewusst, dass dieser Geheimnisse in sich trug, die nun zu Emils Erbe werden - ob er will oder nicht ...  Er rächt sich an denjenigen, die aus dem Tod des Bruders Nutzen ziehen und ihn selbst als Idioten (Bázo) darstellen.

 

Sonntag, 16. April, und Montag, 17. April, 14 Uhr
EIN NORWEGISCHES FILMEREIGNIS
Norwegisch mit engl. Untertiteln, 1 h 45 min
Heftig og begeistret / Cool and crazy, Regie: Knut Erik Jensen, 2002
Der charmante Männerchor des kleinen Ortes Berlevåg, von Knut Erik Jensen mit Humor und viel Gespür für die verschiedenen Typen vor der rauhen Kulisse Nordnorwegens porträtiert.

Sonnabend, 22. April, und Sonntag, 23. April, 14 Uhr
FILME VOM SKABMÀGOVAT FILM FESTIVAL 2006, INARI/FINNLAND
Samisch/Finnisch mit engl. Untertiteln
Produktion: Sámi Educational Center/Multi-Media Journalism, 2005

Im Jahr 2006 fand das Filmfestival Skábmagovat vom 26. bis 31. Januar im finnischen Inari statt. Auf diesem Festival werden vorrangig von Sámi erstellte Spielfilme und Dokumentationen gezeigt, jedes Jahr präsentiert das Filmfestival aber auch Filme eines anderen indigenen Volkes der Welt.  Auswahl der Filme in Berlin:

Oabbá / Sister, Regie: Ritva Torikka-Gelencsér, 14 min.
 Xia, 6, und Lifu, 4, kamen als Adoptivkinder von China nach Sápmi (Lappland). Sind sind keine biologischen Schwestern, jedoch gibt es eine starke emotionale Bindung zwischen ihnen. Ihre Muttersprache ist Sámi, aber sie möchten auch Chinesisch lernen. Lappland und samisch sein sind für sie wichtige Dinge, weil sich in dem Land der Sámi ihre sozialen Wurzeln befinden.

Váttáseamos dain lea ráhkisvuohta / The Hardest of These is Love, Regie: Suvi West,, 25 min
 "Jeder in meiner Umgebung findet den oder die Richtige, aber meine eigenen Beziehungen haben immer nur zwei Wochen gehalten. Was ist mit mir los?" Suvi West und Anne Kirste Aikios Abschlussarbeit für den vom Sámi Educational Centre in Inari veranstalteten Kurs in Multimedia-Journalistik handelt von verletzten Gefühlen, der Angst sich zu binden und unserer endlosen Sehnsucht nach Liebe.

Gavdnasa goikkanasat - Alfred eallin ohcejogas / A Sprinkle of Laughter, Regie: Ima Aikio-Arianaick, 25 min
 Alfred Holmberg, 66, lebt allein in Ollila in der Gemeinde Utsjoki. Das Leben war nicht immer mild zu ihm. Dennoch hat er Freude am Stricken und am Fangen von Moorhühnern gefunden und konnte immer seine Fähigkeit zu lachen und seine positive Einstellung zum Leben erhalten.

Ihan pihalla  / Down and Out, Regie: Virva Guttorm, 17 min.
Der Film erzählt von der Regisseurin, die in das Teno-Tal zurückgekehrt ist, nachdem sie im Süden gelebt hatte. Sie reflektiert über ihr Gefühl der Entfremdung zwischen den Kulturen ihrer finnischen Mutter und ihres sámischen Vaters. "Es war schwer, sich an das Leben im Süden anzupassen, aber noch schwerer, sich an das Leben hier in Sápmi/Lappland zu gewöhnen. Ich habe keine Ahnung, wie die sámische Tracht getragen werden sollte, ich verstehe kein Wort der sámischen Sprache und ich kenne keinen meiner Verwandten. Ich bin "down and out", ich bin wie eine Fremde in meiner eigenen Kultur."


Sonnabend, 29. April, und Sonntag, 30. April, 14 Uhr
FILME VON FILMPOOL NORD, LULEÅ/SCHWEDEN
Schwedisch/Norwegisch mit engl. Untertiteln, insges. ca. 1 h 10 min

Sonnabend, 29. April:

Arkar / Arks, Regie: Karin Karlsson und Mita Moberg, 2004, 3 min
Nördlich des Polarkreises haben Menschen kleine, mobile Häuschen gebaut, um im Winter bei Sturmböen und 25 Grad minus eisangeln zu können. Die Häuser, Archen (Arkar) genannt, stehen auf Kufen und sind so leicht, dass sie mit Hilfe von Motorschlitten versetzt werden können.

Enda bilden av pappa / The only picture of my father, Regie: Kine Boman, 2004, 58 min
Monika Isaksson besitzt ein einziges Foto von ihrem Vater, den sie nie getroffen hat, und dieses Foto befindet sich auf einer alten Briefmarke. Mit fast 50 Jahren beginnt Monika, aktiv nach ihrem Vater und übriger Verwandtschaft mit samischen Wurzeln weit oben in Norrland zu suchen. (Dokumentarfilm)

Sonntag, 30. April:

Glenn, the Great Runner, Regie: Anna Erlandsson, 2004, 3 min
Der schnelle Läufer Glenn soll Wettkämpfe bestreiten. Aber bekommt er die nötige Unterstützung?

Hunden / The Dog, Regie: Dan Jåma und Roger Sellberg, 2003, 30 min
Ein Jämthundwelpe verirrt sich und muss längere Zeit in der Wildnis zubringen. Das Abenteuer führt ihn durch die Landschaft Jämtlands zurück in die Welt, aus der er einst kam.

En grå filt med broderade blommor / A Grey Blanket with Embroidered Flowers, Regie: Gunilla Bresky, 2004,
30 min
Als der Zweite Weltkrieg begann, kämpften Dagny Loe und ihr Mann im Widerstand gegen die Deutschen. Beide wurden verhaftet. Dagny wurde zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt und nach Deutschland gebracht, wo sie begann, eine Decke zu besticken. (Dokumentarfilm)


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