Unter dem Titel „Stilles Land?“ wird ein Programm von drei Langfilmen präsentiert, die mit Unterstützung der Kulturellen Filmförderung M-V entstanden sind und einen kleinen Einblick in Entwicklungen und Veränderungen im Nordosten Deutschlands geben sollen.
Vom 3. bis 8. Dezember 2006 geht eine fünfköpfige Delegation des Mecklenburg-Vorpommern Film e.V. auf Reise nach Oslo, Hamar und Lillehammer in Norwegen. Mit der Cinemathek Oslo, dem Goethe Institut, der Kulturabteilung der Kommune Hamar und der Norwegischen Filmschule in Lillehammer konnten mehrere Institutionen in Norwegen als Partner für dieses Projekt gewonnen werden.
"Stilles Land"
Als frühes Werk wird der Spielfilm „Stilles Land“ von Andreas Dresen (1992) an der Cinemathek des Norwegischen Filminstituts in Oslo gezeigt. Der Hauptdarsteller Thorsten Merten, auch bekannt von seinen Rollen am Schweriner Theater, wird sich dem norwegischen Publikum zur Diskussion stellen.
"Der Rosinenberg"
Am Goethe-Institut in Oslo werden der Dokumentarfilm „Der Rosinenberg“ (1995) des in Neuseeland gebürtigen Regisseurs Trevor Peters und in einem Gespräch das Filmland MV insbesondere einem Fachpublikum vorgestellt.
„Eggesin möglicherweise“
Die neue Filmemachergeneration wird mit dem von Dirk Heth und Olaf Winkler gedrehten Dokumentarfilm „Eggesin möglicherweise“ (2006), der in diesem Jahr offizieller Beitrag auf dem Filmfestival Locarno war, vertreten sein. Mit Unterstützung durch die Kulturabteilung der Stadt Hamar, Partnerstadt von Greifswald, wird der Film im dortigen Kino „Sagatun“ auf dem Programm stehen.
An der Norwegischen Filmschule in Lillehammer wird es einen regen Gedankenaustausch mit den dortigen Studenten geben. In Zusammenarbeit mit dem Dekan Jens-Uwe Korten wird Trevor Peters ein Seminar mit Studenten durchführen, in dem es um die Problematik der Stofffindung gehen soll. Neben „Der Rosinenberg“ und „Eggesin möglicherweise“ wird die Thematik auch anhand einiger Filme der norwegischen Studenten beleuchtet.
Veranstalter ist der Mecklenburg-Vorpommern Film e.V., gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie die Staatskanzlei des Landes MV.