In der Jurybegründung wird die besonders gute Arbeit der Architekten gelobt, die das komplexe Gebäudeprogramm logisch und klar gelöst haben. Es hat sich herausgestellt, dass das neue Operngebäude auch bei den Stadtbewohnern sehr beliebt ist.
Die Osloer Natioanloper - Kulturgebäude der Welt 2008 (Foto: Erik Berg)
Architekturstandard erhöht
Die Größe der Oper sowie ihre Ambition und Qualität habe außerdem den Standard der norwegischen Architektur erhöht, so das Jurymitglied Sir Peter Cook.
Der Wettbewerb fand während des World Architecture Festival in Barcelona statt, an dem Ende Oktober 1500 Architekten aus der ganzen Welt teilgenommen haben. Der Preis für das „Kulturgebäude der Welt“ ist eine von 17 Kategorien im Wettbewerb.
Das Foyer der Oper. (Foto: Carsten Aniksdal)
Großes Ereignis
- Wir sind glücklich, diesen Preis gewonnen zu haben. Es ist ein ehrenvolles Erlebnis. Das Festival ist ein großes Ereignis in unserem Fach, und die Preisverleihungen erhalten viel Aufmerksamkeit, sagt der Projektleiter der Oper Tarald Lundevall gegenüber der norwegischen Zeitung Aftenposten.
Innenarchitektur der Oper. (Foto: Maria Børja)
Die Oper in Oslo war auch für den Hauptwettbewerb „World Building of the Year 2008“ nominiert, der aber den irischen Architekten Grafton Architects für die neue Universität in Mailand verliehen wurde.
Die Oper aus der Luft gesehen. (Foto: Operaen)