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Datum::  Montag, 10. Januar 2005 17:00
Ort:: Felleshus der Nordischen Botschaften
Kategorie:: 

"Die Botschaft der Botschaften"

Ein Buch über die "Formen und Tugenden" der diplomatischen Praxis.


Der Philosoph Walter Benjamin hat die Aufgabe der Diplomaten einmal als "friedliche Beilegung von Konflikten, ohne Verträge und von Fall zu Fall" beschieben, welche diese im Namen ihrer Staaten durchführen. Eine zarte Aufgabe, wie Benjamin sagt, die, wie der Umgang von Privatpersonen, eigene Formen und Tugenden hervorgebracht habe.

Der Wunsch, diese historisch gewachsenen Formen und Tugenden der diplomatischen Praxis zu erkunden und nach deren aktueller Umsetxung zu fragen, stand am Ausgangspunk dieser Ausgabe der Berliner Blätter, herausgegeben von der Gesellschaft für Ethnographie und dem Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin.

Sie ist aus einem Seminar zum Thema Botschaft der Botschaften entstanden, das Dr. Beate Binder und Prof. Dr. Astrid Deuber-Mankowsky im Sommersemester 2003 als transdisziplinäre Lehrveranstaltung für die Studiengänge Europäische Ethnologie, Gender Studies und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität angeboten haben.

Zusammen mit ihren beteiligten StudentInnen werden die Herausgeberinnen ihr Buch im Felleshus vorstellen und zu folgenden Themen sprechen:

  • Die Botchaften der Zäune
  • Madame l'Ambassadrice: Alte Erwartung - neues Selbstverständnis? Zur Rolle der Botschaftsgattin im Diplomatischen Dienst
  • Die universelle Botschaft in Brüssel: Repräsentation der Sans-Papiers
  • Hinterm grünen Band. Die Nordischen Botschaften als Vorbild für eine Europäische Botschaft?

Anschließend lädt die norwegische Botschaft zu einem kleinen Empfang.

10. Januar 2005, 17.00 Uhr
Felleshus der Nordischen Botschaften
Rauchstr. 1, Berlin-Tiergarten


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